Beim Gottesdienst an einem Feiertag in der Synagoge von Lehnitz, Fotografie, Lehnitz zwischen 1934 und 1938, © Jüdisches Museum Berlin, Inv.-Nr. 2003/201/4, Schenkung von Ernest J. Mann, früher Ernst Glücksmann
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Jüdisches Erholungsheim in Lehnitz

Im Oranienburger Ortsteil Lehnitz steht das Haus, das von 1900 bis 1938 das „Jüdische Erholungheim Lehnitz“ beherbergte. Trotz der Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 entfaltete sich dort jüdisches Leben, wie es unter den Bedingungen der antijüdischen Verfolgung kaum vorstellbar ist.

Schwerpunkte bei der Beschäftigung mit diesem Thema lagen bei der Nutzung des Hauses (1900–1938) und der Biographie von Frieda Glücksmann. Recherchiert wurde v. a. im Jüdischen Museum Berlin – wo sich der Nachlass von Frieda Glücksmann befindet – und im Oranienburger Stadtarchiv. Verwiesen sei auch auf den Historiker Bodo Becker, der zwei Artikel zu diesem Thema verfasste.

Wir danken dem Jüdischen Museum Berlin für die Erlaubnis, Fotos zu Lehnitz und Frieda Glücksmann abzubilden.